Dürfen wir vorstellen:
unsere neue Kollegin Katharina Knappe
Seit Mai 2026 unterstützt uns Katharina tatkräftig im Projektmanagement – nun ist es an der Zeit, dass wir sie unserer Community vorstellen. Im Interview mit Jasmin La Micela erfahren wir mehr über Katharinas Hintergrund und ihren ersten Eindruck von der ARGUS Sprachmanufaktur.
J: Liebe Katharina, zunächst einmal nochmals herzlich willkommen im Team! Schön, dich bei uns zu haben. Wir sind alle ganz gespannt und wollen dich nun ein wenig besser kennenlernen. Erzähl uns doch erst einmal was von dir! Woher kommst du? Welchen Background hast du?
K: Danke für das herzliche Willkommen – ich freue mich auch, bei euch zu sein! Ich bin ein Münchner Kindl, jedoch hat es mich bereits zum Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit dem Ziel der interkulturellen Kommunikation aus meiner Heimatstadt und in die Welt hinausgezogen. Als sogenannter Anglo-Kuwi habe ich direkt nach dem Studium folgerichtig meinen Lebensmittelpunkt nach London verschoben, wo ich vor nunmehr über 12 Jahren meinen Einstieg in die Übersetzungsbranche gefunden habe. Auch nach meinem Umzug nach Berlin war ich weiterhin viele Jahre für dasselbe Unternehmen tätig.
J: Was hat dich dazu motiviert, für die ARGUS Sprachmanufaktur zu arbeiten?
K: Im Laufe der Zeit hat sich die Branche insbesondere aufgrund des neuen Mitspielers KI stark verändert. Ich bin sehr glücklich, mit der Sprachmanufaktur dieselben Werte zu teilen: In meinen Augen kann Technik immer nur ein Hilfsmittel für den weiterhin im Mittelpunkt stehenden, gut ausgebildeten Menschen darstellen. Die Sprachmanufaktur untermauert dies mit ihren Credi und ihrem Tun nachdrücklich.
J: Das sehe ich auch so. KI ist ein tolles Hilfsmittel, aber am Ende macht der Mensch den Unterschied. Du wirst uns – ganz nach dem Prinzip des «New Work» – von Deutschland aus unterstützen, also überwiegend remote. Welche Vorteile siehst du darin? Welche Herausforderungen könnte dies mit sich bringen?
K: Seit der Pandemie sind wir es gewohnt, von zu Hause aus zu arbeiten. Mich fasziniert, wieviel technisch möglich ist und gemacht wird, wie flexibel man durch das Homeoffice geworden ist. Ich empfand es nach den Erfahrungen der Coronajahre als aussergewöhnlich, dass meine Einarbeitung im Büro und damit in 3D stattgefunden hat, zunächst in Berlin, dann in Zürich. So bekommt man neben der fachlichen Einarbeitung auch ein Gespür für die Kolleginnen – was tatsächlich eine der grössten Herausforderungen des New Work darstellt. Nach dem persönlichen Kennenlernen sieht man die Person, die einem vom Bildschirm entgegenlächelt, eben auch als Persönlichkeit. Das hilft in der täglichen vertrauensvollen Arbeit. Und eine Kollegin treffe ich in regelmässigen Abständen sogar im Berliner Büro!
J: Da hast du völlig recht. Das Homeoffice bietet uns viel Flexibilität, doch die soziale Komponente fehlt oft. Klar, sprechen wir uns täglich via Teams, aber gegen ein Treffen in 3D kommt das natürlich nicht an.
Du hast am 1. Mai 2026 bei uns angefangen und warst zur ISO-Rezertifizierung vor Ort in unserem Büro in Zürich. So konntest du uns auch in persona ein wenig kennenlernen. Welches Fazit ziehst du nach den ersten Monaten bei uns?
K: Ausser dem bereits angesprochenen persönlichen Kennenlernen und seinen Vorteilen gefallen mir im Team besonders die kurzen Kommunikationswege und die so abwechslungsreiche Tätigkeit als Projektmanagerin. Der qualitätsversichernde Blick in den Text lohnt sich auch, um täglich etwas Neues zu lernen! Da kommt meine Leidenschaft, die Tätigkeit als (Quell-)Lektorin, hervor … Die Freude, einem Text den letzten Schliff zu verleihen, spielt für mich in der Arbeitswelt neben dem Umgang mit Menschen eine wichtige Rolle.
J: Welche Erwartungen hast du an das Team?
K: Ich glaube, Erwartungen ist zu viel gesagt. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit, die von gegenseitigem Respekt und von Fairness geprägt ist. Mit gutem Teamwork kann man alles schaffen!
J: Definitiv! Ohne Teamwork wären wir nur halb so gut. Als sprachaffine Person bist du ja auch von unserem «Schwiizerdütsch» fasziniert. Welche Wörter kennst du bereits?
K: Ich finde es interessant, wie viele Ähnlichkeiten es zwischen dem Bairischen und dem Schwiizerdütsch doch gibt … Wir wünschen uns daheim vor dem Essen «an Guadn», während ich nun im (virtuellen) Büro «en Guete» wünsche. Auch intonieren wir beide das «Merci» und entgegen dem französischen Original gleich. Und doch reibe ich mir ab und zu ganz schön die Augen und überlege, was das nun wieder heissen mag! Da helfen Nachfragen bei den Kolleginnen und, oft genug, glücklicherweise weitere Sprachkenntnisse.
Das Schöne an Sprachen ist doch, dass (und wie) sie sich unterscheiden, ähneln, weiterentwickeln, es immer Neues zu entdecken gibt und sie lebendig bleiben. In diesem Sinne: Aufgeschlossen und aneinander interessiert zu bleiben, den Kontakt miteinander und eine Kommunikation auf Augenhöhe aufrechtzuerhalten, machen nicht nur die Welt zu einem besseren Ort, sondern auch das (eigentliche) Wesen der Sprachbranche und damit unsere Arbeit bei der ARGUS Sprachmanufaktur aus.
J: Na, ich werde dafür das bairische Wort «Gspusi» nicht mehr so rasch vergessen 😉 In dem Sinne «merci vielmals» für deine Antworten, liebe Katharina. Wir wünschen dir auf jeden Fall weiterhin eine gute Einarbeitungszeit bei uns und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dir!